Unsere Seealpen Motorradtour


Hallo ihr lieben da auf der anderen Seite des Bildschirmes,

nach nunmehr 2 Jahren ohne Nachrichten von uns an euch melden wir uns mit dem neuen Projekt „ Tour durch die Schweizer und Französische Alpen“ wieder. Heute ist der 19. Mai 2015 und der liebe Daniel hat am vergangenen Wochenende reichlich Zeit investiert um diese Seite vorzubereiten. Dafür von meiner Seite aus Dank, Lob und Anerkennung, sie ist wieder sehr gut geworden und ich hoffe wir können sie auch mit für euch interessanten Dingen füllen. Erwähnenswert sei noch kurz, (und dann steige ich wirklich in den Prolog ein) dass ich beim ersten Betrachten dieser neuen Seite sehr zufrieden war. Was mir auf den zweiten Blick aufgefallen ist, dass unter jeder Seite kurze Notizen angeführt waren die immer mit „macht Heiko“ endeten. Das beste war jedoch der Reiter „Reiseberichte“, diesen angeklickt stand als Überschrift „erster Tag“ (das kennt ihr noch aus Schottland), darunter dann bla bla bla und gezeichnet mit „Heiko“. Ich muss mal ein ernstes Wort mit dem noch nicht pensionierten Schweizer reden, so schlimm sind meine „Abhandlungen“ doch auch wieder nicht, oder? Gut dieses zur Einstimmung und allgemeinen Erheiterung, wie alles begann…….

Nach unserem überaus gelungenen Schottlandurlaub im Jahr 2013

(für die, die es noch nicht kennen guckst du hier)
Unsere Schottlandreise 2013


und der dadurch entstandenen tiefen Verbundenheit und Freundschaft zwischen uns vieren war jedem klar, dass war nicht das Ende eines Urlaubes, sondern der Anfang einer sehr intensiven Freundschaft und vielen gemeinsamen Aktivitäten in der Zukunft. Da sich alles in einem Berufs- und Familienverträglichen Rahmen halten sollte beschlossen wir, alle 2 Jahre eine größere Tour von 10 bis 14 Tagen Dauer zu unternehmen und die Zeit zwischen den Touren mit dem ein oder anderen gemeinsam verbrachten Wochenende zu überbrücken.
Das erste gemeinsam verbrachte Wochenende folgte dann im November 2013. Brandy und ich machten uns per Zug auf den Weg nach Basel (der versierte Leser weiß nun, dass wir uns in der Schweiz trafen) und wurden dort von Felix abgeholt. Noch eine gute Stunde Autofahrt und wir stürmten das Haus von Daniel. Nach einer ausgiebigen Wiedersehensfeier sahen wir in den kommenden Tagen noch viele schöne Dinge in der wunderbaren Schweiz, stellten fest das das Ölfi-Bier absolut lecker ist und das Solothurn eine Stadt mit einer langen und interessanten Geschichte ist. Als Highlight möchte ich das Abendessen am letzten Tag bezeichnen, das wurde von Felix lieber Frau Kathrin für uns zubereitet. Zum einen war es ein phantastisches Essen, zum anderen war es ein überaus gelungener Abend und ich bin dankbar, dass wir Kathrin kennenlernen durften. Auf diesem Wege nochmals lieben Dank liebe Kathrin, für alles was wir in der Schweiz mit dir erleben dürfen. Leider waren diese 4 Tage viel zu schnell vorbei und schon mussten wir uns wieder trennen und der Zug brachte uns in das gute alte Deutschland zurück.
Das nächste Treffen war dann im Frühjahr 2014, hier trafen wir uns quasi an der Wurzel allen Übels, nämlich wieder im schönen Odenwald in der Pension „Haus Sonnentau“. Diese dürfte dem aufmerksamen Leser noch aus dem Prolog der Schottlandtour in Erinnerung sein. Dort hatte diese entstandene Freundschaft ihren Ursprung (wer es nachlesen will, guckst du oben). Dieses Mal auch wieder mit unseren Motorrädern und dem Wissen, dass wir 4 wunderbare Tage vor uns haben. Ich will mich kurz fassen, die Tage waren ein absoluter Erfolg. Wir hatten sehr viel Spaß bei Motorradtouren, am Lagerfeuer und selbst die körperliche Ertüchtigung kam nicht zu kurz (einer einfachen Schaukel sei Dank).
Selbst die mittlerweile dazugehörende Panne eines Motorradfahrers aus Deutschland dessen Name auch mal nach etwas alkoholischem klingt, hat uns dieses Wochenende nicht vermiesen lassen. Es kam wie es kommen musste, es war Sonntag und für alle stand wieder die Heimreise an. Wer jetzt aufgepasst hat, hat sicherlich festgestellt dass ich die Alpentour und ihre Planung, also wie es dazu kam, noch immer nicht erwähnt habe. Zwar hatten wir jedes Mal vor die Tour für 2015 zu planen…aber bei dem guten Willen blieb es dann auch.

Mittlerweile wieder daheim kam das schlechte Gewissen über uns und die abenteuerlichsten Ideen (die eine mehr die andere weniger verrückt) suchten unsere Köpfe heim. Hier nur eine kleine Auswahl der diskutierten Ziele:

Neuseeland
Kroatien
Schottland
Sardinien u. Korsika
und was weiß ich nicht noch alles.

Dann plötzlich ging es schnell und wir waren einheitlich der Meinung…..die Seealpen sollen es werden. Kurzerhand wurde dann der Termin bestimmt und da ich es nicht lassen konnte, auch schon das erste Hotel gebucht.
Beim nächsten Treffen im November, wieder bei Daniel, nahmen wir uns dann ausgiebig Zeit diese Reise zu planen (morgens nach dem Frühstück ca. 15 Min.). Da alle der Meinung waren (ich natürlich nicht, das ist nicht mit meinem Kontrollzwang zu vereinbaren) weniger ist mehr, buchten wir nur einen Teil der Hotels und beschlossen, einige Tage einfach vor Ort eine Unterkunft zu suchen. Also steht die bevorstehende Reise ganz im Zeichen des Abenteuers.
Nun ist dieses letzte Treffen auch schon wieder fast 6 Monate her, die Sehnsucht die Freunde zu treffen wird immer größer und die Freude darauf nimmt proportional zu. Heute in einer Woche sitze ich mit Brandy im Auto, dahinter der Anhänger mit unseren Motorrädern und wir sind der Schweiz sicherlich ein großes Stück weit näher gekommen. Wir berichten ab Donnerstag den 28.05.2015 dann täglich in einer kleinen Tageszusammenfassung von unseren Tagen (wie in Schottland auch) und hoffen das wir euch ein klein wenig von den für uns sicher wieder überwältigenden Eindrücken übermitteln können. Ich versuche mich dann in Alt gewohnter Weise kurz zu halten und Daniel hat alles dazu beigetragen damit das auch so wird. Ich bin ab Sonntag (dort beginnt dann die Rundreise durch die Französischen Seealpen) gezwungen meine Tagesberichte auf einem I-Pat zu schreiben. Dicke Wurstfinger und kleine Buchstaben……merkt ihr was? Das ist Absicht!!!

Nun aber genug der einführenden Worte, ich verabschiede mich bis zum nächsten Eintrag…


Euer
H.